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Ihren Namen haben die CompactFlash-Speicherkarten vom verwendeten Schnittstellenstandard bekommen. Er findet sich in PDA, verbreitet sich aber auch zunehmend in Digitalkameras und Camcordern. Bei den CompactFlash-Karten gibt es zwei verschiedene Größen:

  • Typ I – 36,4 mm x 42,8 mm x 3,3 mm
  • Typ II – 36,4 mm x 42,8 mm x 5,0 mm

Im Fachhandel sind heute durchweg nur noch die CompactFlash-Karten des Typs I zu finden. Ursprünglich wurde diese Form des austauschbaren Speichers von ScanDisc entwickelt und im Jahr 1994 auf den Markt gebracht. Das zum Typ Halbleiterspeicher gehörende Medium hat inzwischen Kapazitäten von bis zu 128 Gigabyte zu bieten, wird aber zunehmend von den SD-Cards wegen der höheren Zugriffsgeschwindigkeiten verdrängt. Wer robuste Speicherkarten haben möchte, ist mit den CompactFlash-Varianten besser bedient, weil diese ein metallenes Gehäuse besitzen, während die SD-Cards ein Gehäuse aus Kunststoff aufweisen.

Die zu erwartende Lebensdauer bei CompactFlash-Karten

CompactFlash-Karten gehören zu den Speichermedien, bei denen es keine sich ständig bewegenden Teile gibt. Das spart einerseits Energie und macht sie andererseits sehr langlebig. Bei der durch Praxistests unter Beweis gestellten Lebensdauer schlagen folgende Werte zu Buche:

  • Schreibvorgänge: Minimum 10.000 Zyklen, Maximum zwei Millionen Zyklen
  • Lesevorgänge: unbegrenzt

Diese Werte treffen jedoch nicht auf die Microdrives zu, die ebenfalls unter dem Begriff CompactFlash gehandelt werden. Microdrives wurden ursprünglich von IBM entwickelt und nutzen als eigentliches Speichermedium winzige Festplatten, was auch den Vorteil der großen Erschütterungsresistenz zunichte macht.

Die Besonderheiten der CompactFlash-Karten

Bei den CompactFlash-Karten findet sich ein Controller an Bord. Er übernimmt die Adressierung der zu verwaltenden Daten, während bei anderen Flash-Speichermedien das Endgerät zuständig ist, in dem die Speicherkarte genutzt wird. Ältere CompatFlash-Karten verwenden den DIE-Standard. Neuere Modelle nach dem Standard CFast sind auf die Verwendung des SATA-Protokolls abgestimmt und bieten einen schnelleren Zugriff auf die hinterlegten Daten.