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Was genau ist ein Grafiktablett?

Ein Grafiktablett bzw. Digitalisiertablett ist das ideale Computerzubehör für jene, die etwas Skizzieren wollen, die eigene Zeichnungen digitalisieren wollen, oder die Illustrationen oder Bildretuschen an vorhandenen Fotografien vornehmen möchten. Eine Maus ist bei solchen Vorhaben eher ein ungeeignetes Werkzeug und erfordert viel Geduld und Nerven, um die Arbeiten am Computer durchzuführen. Mittlerweile gibt es die Tabletts auch schon zu erschwinglichen Preisen. Die Kosten für ein solches Gerät richten sich natürlich nach den Ansprüchen. Je nach Anwendungsgebiet und Qualität bewegen sich die Preise für Grafiktabletts zwischen 50 und 600 Euro.

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Unterschiede bei den Grafiktabletts

Gerade in der Kreativbranche ersetzen Grafiktabletts seit Jahren die Maus. Um exakte Arbeiten ausführen zu können, benötigen Grafikdesigner hochwertige Technologien. Für Privatanwender eignen sich zumeist allerdings Tabletts, welche kostengünstig zu erwerben sind. Grafiktabletts, welche für die Erstellung einfacher Skizzen oder Digitalisierung von Notizen dienen, können bereits ab einem Kaufpreis von 50 Euro erworben werden. Jedoch müssen Abstriche in der Arbeitsfläche, welche nicht größer als A6 ist, und der Auflösung gemacht werden. Professionelle Arbeiten können mit einem günstigen Grafiktablett also nicht erstellt werden.

Um Zeichnungen anzufertigen, bedarf es in jedem Fall einem Tablett mit größerer Arbeitsfläche. Experten empfehlen eine Mindestgröße von A5, betonen aber, dass die Größe A4 optimal ist. Die Auswahl der Größe richtet sich natürlich auch nach dem Platz der Arbeitsfläche. Jedoch ist zu bedenken, dass ein Digitalisiertablett im besten Fall die Größe des Bildschirms umfasst oder zumindest die Bildgröße wiederspiegelt. Oftmals gilt, dass mit einer größeren Arbeitsfläche auch die Auflösung, welche in lpi gemessen wird, steigt. Die häufigste Grafikauflösung ist bei Grafiktabletts mit 2540 lpi vertreten.

Grafiktablett Empfehlungen

Zu den Qualitätsunterschieden, welche sich in der Arbeitsfläche und der Auflösung bemerkbar machen, können auch die mitgelieferten Stifte durchaus eine Kaufentscheidung herbeiführen. Mittels einer Druckempfindlichkeit zeichnen die Stifte dicke oder dünne Linien. Als Richtwert sollten die Stifte eine Druckintensivität von mindestens 2048 Stufen besitzen.

Damit mit einem Tablett auch Skizzen digitalisiert werden können, sind einige Grafiktabletts sogar mit einer Klemmvorrichtung ausgestattet. Diese ermöglicht den festen Halt des abzupausenden Papiers und verhindern, dass die Vorlage verrutscht.

Grafiktabletts mit Display

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So vorteilhaft ein Grafiktablett statt einer Maus ist, desto mehr Koordinationsarbeit setzt das unterstützende Hilfsmittel zur Erstellung von Zeichnungen voraus. Vor allem die Augen-Hand-Koordination zwischen Tablett und PC macht die Arbeit nicht gerade leicht. Mit einem Grafiktablett, welches mit einem Display ausgestattet ist, wird die Koordinationsarbeit jedoch erheblich erleichtert. Mit einem TFT-Display wird die Arbeit mit einem Digitalisiertablett dem Zeichnen auf einem Papier ähnlich. Lediglich bei der Auflösung muss aufgepasst werden. Meistens weisen Grafiktabletts mit Monitor nicht die Auflösung, welche gewöhnliche Tabletts besitzen, auf. Um dennoch hochwertige Zeichnungen digitalisieren zu können, empfiehlt es sich auf die Geräte von Wacom zurückzugreifen. Der Hersteller bietet Grafiktabletts, welche auch als Zweitmonitor eingesetzt werden können, an. Gerade Profis arbeiten trotz des vierstelligen Preises gerne mit den Geräten von Wacom.

Grafiktabletts im Test

Tests haben gezeigt, dass die Kosten für ein Grafiktablett mit der Größe steigen. Jedoch besitzen größere Tabletts meistens auch eine höhere Auflösung und ermöglichen somit professionelle Designs. Die Tabletts unterscheiden sich nach ihrer Funktion insoweit, dass die meisten Digitalisierungstabletts mit einem Spezialstift, der über einen Drucksensor verfügt, ausgestattet sind. Mittlerweile gibt es aber auch Tabletts, die über eine Multitouchfunktion verfügen. Das Gerät wird in diesem Fall mit einem oder zwei Fingern, ähnlich wie bei Smartphones, bedient. Stifte sollten eine Druckintensivität von 2048 Stufen aufweisen. Da die Steuerung ist aufgrund der Stufen präziser als die Fingerarbeit. Insgesamt bieten die Grafiktabletts im Vergleich zu einer Maus jedoch erhebliche Vorteile:

• Digitalisierung von Skizzen mit Präzisionsarbeit
• Ähnliche Arbeitsweise wie beim Zeichnen auf Papier
• Informationsaustausch mit Kollegen
• Weiterberarbeitung mittels Software
• Rechts- und Linkshänder können mit den Tabletts arbeiten

Grafiktablett Zubehör

Wer ein Grafiktablett bestellt, sollte in jedem Fall darauf achten, dass ein kabelloser Stift beiliegt. Ebenso sollten die Stifte zu einem Grafiktablett nicht über Batterien betrieben werden, sondern ihren Strom induktiv über das Tablett erhalten. Hintergrund ist, dass ein Kabel die Handbewegungen unnötig einschränkt und Batterien die Stifte erschweren, so dass die Präzision in den Arbeiten leidet. Bei den mitgelieferten Stiften ist auf die Druckintensität zu achten. 256 bis 512 Druckstufen reichen aus, um Einsteigerskizzen anzufertigen. Wer jedoch professionell mit den Digitalisierungstabletts arbeiten will, sollte auf 2048 Druckstufen zurückgreifen. Ferner sollten Sie beim Kauf eines Stiftes darauf achten, dass diese eine Radiergummifunktion besitzen.

Zudem sind zu einigen Grafiktabletts Mäuse (Pucks) erhältlich. Diese funktionieren das Tablett zum Mauspad um und bieten mit einer Auflösung von 2500 dpi die Möglichkeit präzise Arbeiten anzufertigen.

Fazit zum Grafiktablett

Je nach Anspruch können Grafiktabletts für Laien bereits für 20 bis 50 Euro erworben werden. Wer professionelle Designs anfertigen möchte, sollte eher auf Geräte, die im mittleren dreistelligen bis vierstelligen Bereich liegen, zurückgreifen. Hochwertigen Geräten liegen in der Regel Stifte bei, die bis 2048 Druckstufen wahrnehmen können. Somit steht dem professionellen Gebrauch der Grafiktabletts nichts mehr im Wege.